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Vergangene Veranstaltungen2020-07-20T11:20:39+02:00

Vergangene Ausstellungen

Jährlich finden rund sieben Verkaufsausstellungen in der Galerie im Schlosspavillon in Ismaning statt. Jede Exposition ist mit ihren Kunstwerken einzigartig und verdient es auch nach Ausstellungsende präsentiert zu werden.

Ein kleiner Rückblick auf vergangene Ausstellungen mit weiterführenden Informationen zur jeweiligen Künstlerin bzw. zum jeweiligen Künstler kommt diesem Vorhaben nach.

Schauen Sie rein!

Ruth Biller – Bilderwanderungen

Der Begriff der Bewegung durchzieht das künstlerische Werk der Malerin Ruth Biller. Ihre Bilder fordern die Fähigkeit des Betrachters heraus, sich auf die Bewegungen ihrer Szenarien einzulassen. Sie schafft ungewöhnliche Bezüge zwischen Orten, Zeiten und der Entwurzelung und Instabilität ihrer Gestalten. Biller spielt malerisch mit der Erinnerung: in ihren Bildern vermischen sich barocke Sujets mit Motiven der modernen Avantgarde. Das Stabile gerät ins Wanken: Musiker, Tänzer, Wanderer bewegen sich auf unsicherem Terrain ohne festen Halt. Landschaften und Räume erscheinen vertraut und sind doch fremd.

Ihre Ölgemälde und Gouachen bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Figürlichkeit, Fragmentierung und Abstraktion, zwischen detaillierter Malerei und transparentem, schnellem Farbauftrag, zwischen dunklen und leuchtenden Szenen mit schillernden Farben. Billers Arbeiten sind reine Malerei, ohne Vorbereitung in Schichten aufgetragen, so ist auch der Entstehungsprozess ein ungesicherter Weg.

„Der Wunsch, hinauszugehen in die Natur, ferne Orte zu entdecken hat in Zeiten von Corona mit häuslicher Begrenzung an Kraft gewonnen. Künstler malen, schreiben, komponieren schon immer selbst gewählt ihre Werke in Isolation und begreifen die Phase der Entwicklung als Weg oder Wanderung, begleitet von Höhen und Tiefen, von Euphorie und Erschöpfung.“ (Ruth Biller)

Ruth Biller hat an der Kunstakademie in Stuttgart Kunst studiert. Sie lebt in Berlin als freischaffende Künstlerin. Sie beteiligt sich an zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen. Präsentationen ihrer Arbeit waren u.a. im Kunstverein Braunschweig, im Marburger Kunstverein, im Landesmuseum Sachsen-Anhalt, Georgium, im Kallmann-Museum Ismaning, der Stiftung Starke Berlin und in Galerieausstellungen in Stuttgart, München, Berlin, Istanbul, Miami und Rom zu sehen. Galerien zeigten ihre Gemälde in den vergangenen Jahren auf internationalen Kunstmessen, z.B.: Art Karlsruhe, Messe Zürich, und Unfair Köln. 2007 mit einer Solopräsentation auf der internationalen Kunstmesse „Berliner Liste“ und 2008 auf der „Scope Miami“. Seit 2012 wird Ruth Biller von der Galerie Anna Laudel Contemporary in Istanbul vertreten.

Information:

Ausstellungsdauer: 5. Juni bis 19. Juli 2020
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14.30 bis 17 Uhr, Sonntag 13 bis 17 Uhr
Adresse: Galerie im Schlosspavillon, Schloßstraße 1, 85737 Ismaning,
Tel.: +49 89 966852,
Mail: giselahessegalerie@online.de

Einladung

Joachim Jung – eine Suche nach Alexander von Humboldt in Bildern

Alexander von Humboldt, preußischer Bergbaubeauftragter, Naturwissenschaftler, Forscher, Erfinder und Autor wäre im vergangenen Oktober 250 Jahre alt geworden. Der Münchner Maler Joachim Jung setzt sich seit mehreren Jahren mit dem Leben und Wirken des Universalgelehrten auseinander. Dazu schuf er einen großen Zyklus von Bildern. Diese verbinden Biografisches, die wissenschaftlichen Experimente und die bedeutenden Leistungen Humboldts als Schriftsteller und als Forschungsreisender in Südamerika und Zentralasien zu einem großen, farbigen Kaleidoskop seines Lebens. Humboldts Jahre als preußischer Bergbaubeauftragter in Bayreuth und im Fichtelgebirge haben neben den wichtigen Lebensabschnitten in Berlin und Paris in diesem künstlerischen Projekt ein besonderes Gewicht. Ein immer wiederkehrendes Leitmotiv in Jungs Bildern ist ein schwarzer Papagei, der Humboldts Dasein 30 Jahre lang begleitete.

Den Experimenten des Forschers mit Chemie, Physik, und Geologie setzt der Künstler seine Farbexperimente mit Tusche, Stiften und Aquarellfarbe entgegen.
Joachim Jung ist Maler und Spurensucher: Mit wissenschaftlicher Genauigkeit erforscht er die Biografien wie auch das Werk seiner Protagonisten aus Kunst, Literatur und Wissenschaft und setzt seine Erkenntnisse mit künstlerischen Mitteln ins Bild. So schuf er vor dem Humboldtprojekt unter anderen große Zyklen mit Gemälden und Zeichnungen über Van Gogh, August Macke, Paul Klee, Thomas Mann, Jean Paul und Henry David Thoreau.

Joachim Jung lebt als freischaffender Künstler in München. Er studierte an den Kunstakademien in München und in Kopenhagen und erhielt zahlreiche Stipendien und Preise (zuletzt den Münchner Seerosenpreis). Seine Bilder werden und wurden in vielen Galerien, Museen und Kunstvereinen gezeigt: unter anderem bei der Dürergesellschaft Nürnberg, im Goethe-Institut Tunis, im Westfälischen Landesmuseum Münster und mehrfach im Kallmann-Museum und in der Galerie im Schlosspavillon in Ismaning (1982 zum ersten Mal). Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum runden sein Schaffen ab.
Beispiele dafür sind eine große Glasarbeit in der Fachhochschule Jena, die Joseph-von-Fraunhofer-Treppe in der Stadthalle Straubing, das Glasgemälde „Lindepartitur“ im Carl von Linde Haus, München und das Projekt „Familie Mann in München“ ebenfalls in München.

Vernissage: Freitag, 6. März um 18 Uhr, Joachim Jung ist anwesend
Begrüßung und Einführung: Gisela Hesse, Kuratorin der Galerie
Ausstellungsdauer: 7. März bis 31. Mai 2020
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14.30 bis 17.00 Uhr, Sonntag 13.00 bis 17.00 Uhr
Adresse: Galerie im Schlosspavillon, Schloßstraße 1, 85737 Ismaning,
Tel.: +49 89 966852
E-Mail: giselahessegalerie@online.de

„Alexander von Humboldt – Texte aus Briefen und Tagebüchern“-
gelesen von Joachim Jung

Durch die intensive Beschäftigung mit Leben und Werk von Alexander von Humboldt entwickelte Joachim Jung eine profunde Kenntnis der Schriften des Forschers und Universalgelehrten. Die Ausstellung „Eine Suche nach Alexander von Humboldt in Bildern“ ist das Ergebnis dieser jahrelangen Spurensuche. Die Lesung ist als literarische Ergänzung zur Ausstellung gedacht. Der Schwerpunkt des Vortrags sind die Briefe und Tagebucheinträge, die aus den frühen Jahren Humboldts als preußischem Bergbaubeauftragten im Fichtelgebirge stammen. Ergänzend kommen dazu noch Texte aus Humboldts Pariser Zeit, von seinen Forschungsreisen und aus dem späten Lebensabschnitt in Berlin.

Maxim Wakultschik – „Inter-Moment“

Malerei und Objekte

Der Maler und Objektkünstler Maxim Wakultschik arbeitet figürlich; das zentrale
Thema seiner Kunst ist der Mensch. In der Ausstellung „Inter-Moment“ verbindet er zwei unterschiedliche Werkgruppen zu einem stimmigen Gesamtkonzept:

Das Porträt ist für den Künstler das wichtigste Motiv. Mit unterschiedlichsten Variationen im Ausdruck, Gestaltung und Technik erprobt er die Möglichkeiten, mit denen sich das Sujet über die traditionelle Malerei hinaus variieren und entwickeln lässt. Er führt die Gesichter aus der Zweidimensionalität des Leinwandbildes und stellt sie als Reliefs oder Objekte dar. Dafür verwendet er neben Acryl- und Ölfarbe, auch Holz, Metall, Papier oder gebrochenes Glas.
Durch seine besondere Art der Gestaltung bekommen seine Bilder Struktur und Räumlichkeit. Dadurch entsteht ein Eindruck von Bewegung, die den Betrachter zum Innehalten, zum Wechsel von Perspektive und Standpunkt und so zur intensiven Auseinandersetzung mit der Arbeit veranlassen soll.

Das zweites Thema dieser Ausstellung sind Menschen im Zug.
Gestalten und Gesichter, die Maxim Wakultschik nur für einen kurzen Augenblick im hell beleuchteten Zugfenster wahrnimmt, sind für den Künstler ein eindrucksvolles, bleibendes Erlebnis. Diese flüchtigen Momente hält er auf seinen Leinwänden als Gemälde fest – ein kurzer Eindruck lässt so ein dauerhaftes ein Bild entstehen.

Maxim Wakultschik schreibt unter anderem über die Serie der Zugbilder folgendes:

„Ich sah am Abend auf einem Bahnhof einen gegenüberstehenden Ost-West Zug mit den leuchtenden Fenstern. In einem Fenster waren Jugendliche zu sehen. Die Szene wirkte wie ein fertiges Gemälde. Die Posen, die Atmosphäre, Licht und Schatten, die harmonierende, starke, in gelb-grünen Tönen leuchtende Farbe. Es wirkte sehr klassisch, wie ein altmeisterliches Gemälde. Dazu wirkte das Bild durch die konstruktionsbedingten Fenstereinbauten wie fertig gerahmt. Als ich meine Kamera holen wollte, um das Motiv festzuhalten, war alles vorbei. Die Leute haben sich bewegt, mich gesehen und alles war wie gestellt, künstlich. Aber das Gefühl und die Wirkung dieser Szene behielt ich in meinem Kopf für immer. Ich hatte nur dieses Gefühl von dem Bild, sehr leuchtend, geheimnisvoll, außergewöhnlich gerahmt, eine Illusion für die Wand. Ein Fenster, das mit seiner Wirkung die starren Wände durchbrechen kann. Ein Zeitfenster in eine andere Dimension, in einen anderen Raum.“

„…….Die Zugfenster haben eine „Story“, eine philosophische Grundlage. Weg, Reisen, Zukunft, alt und jung, Erwartungen, Zeit. Die menschlichen ewigen Werte. Ich mag an meinen Bildern, dass sie außer der Malerei noch einen Hintergrund haben und zum Nachdenken bewegen, jeden Betrachter auf eine individuelle Weise. Die Bilder müssen symbolhaft sein, hypnotisieren.“

Maxim Wakultschik ist 1973 in Minsk in Weißrussland geboren.
Im Alter von elf Jahren besuchte Wakultschik das Weißrussische Lyzeum der Künste, in dem er die folgenden sechs Jahre die Grundlagen der klassischen Kunst lernte. Von 1992 bis 2000 studierte Maxim Wakultschik Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf bei der Bildhauerin Prof. Beate Schiff und später bei Prof. Jannis Kounellis. Er lebt und arbeitet als freier Künstler in Düsseldorf und stellt weltweit aus.

Informationen

Vernissage: Freitag, den 8. November um 19 Uhr, Maxim Wakultschik ist anwesend
Begrüßung und Einführung: Gisela Hesse, Kuratorin der Galerie
Ausstellungsdauer: 8. November bis 22. Dezember 2019
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14.30 bis 17 Uhr, Sonntag 13 bis 17 Uhr

Adresse: Galerie im Schlosspavillon, Schloßstraße 1, 85737 Ismaning,
Tel.: +49 89 966852
Mail: giselahessegalerie@online.de

Ronny Cameron – Fotomontagen und Malerei

Im Rahmen seiner Ausstellung mit Malerei und Fotomontagen kommt Ronny Cameron am Sonntag, den 20.10. ab 14 Uhr zum Gespräch mit den Besuchern in die Galerie im Schlosspavillon. So bietet sich die Gelegenheit für Kunstinteressierte den Künstler kennen zu lernen und mit ihm über seine Arbeiten zu sprechen.
Ronny Cameron stammt aus Glasgow und hat am „Brighton College of Art“ Kunst studiert. Seit 1972 lebt er in Deutschland. Nach einem erfolgreichen Start in der Münchner Kunstszene, u.a. mit Ausstellungen in der Lothringerstraße und im Kunstforum Maximilianstraße beendete er 1984 seine künstlerische Laufbahn.

2014 nach 30 Jahren begann er aufs Neue künstlerisch zu arbeiten. Neben der Malerei stehen jetzt vor allem Fotomontagen im Zentrum seines Schaffens. Ronny Cameron bearbeitet vorgefundene Abbildungen und eigene Fotografien. Durch ungewöhnliches Arrangement und digitale Manipulation entstehen neue, stark abstrahierte Bilder. Sie werden zu selbständigen digitalen Werken, die entweder als Unikate oder in kleinen Auflagen mit bis zu 10 Exemplaren ausgedruckt werden.

Kräftige Farben, komplexe Kompositionen und oft rätselhafte Bildinhalte fordern auf zum genauen Hinsehen und lassen dem Betrachter Raum für eigene Gefühle und Gedanken. Ronny Cameron lebt in Geretsried und hat seit der Wiederaufnahme seiner künstlerischen Tätigkeit an zahlreichen Ausstellungen in Deutschland und Österreich teilgenommen.

Informationen

Künstlergespräch mit Ronny Cameron: Sonntag, den 20.10. ab 14 Uhr
Ausstellungsdauer: 13. September bis 3. November 2019
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14.30 bis 17 Uhr, Sonntag 13 bis 17 Uhr
Adresse: Galerie im Schlosspavillon, Schloßstraße 1, 85737 Ismaning,
Tel.: +49 89 966852,
Mail: giselahessegalerie@online.de

Bildnachweis Schlosspavillon: Robert Sprang

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